Digitale Medien sind ein wichtiger Teil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Viele junge Menschen mit Behinderungen kommen dort jedoch kaum vor oder werden nur in Klischees gezeigt. Das kann zu Ausgrenzung führen und prägt, wie Vielfalt wahrgenommen wird.
Wir nehmen Kinder- und Jugendmedien genauer in den Blick und analysieren, wo und wie Ableismus wirkt. Dabei betrachten wir Medien nicht isoliert, sondern schauen auch auf das Zusammenspiel mit anderen Diskriminierungsformen wie Sexismus und Rassismus.
Auf dieser Grundlage entwickeln wir praxisnahe Handlungsoptionen für eine inklusive, diskriminierungssensible Medienbildung. Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu stärken, vielfältige Lebensrealitäten sichtbar zu machen und einen bewussten, respektvollen Umgang mit Medien zu fördern.
Die Fortbildung findet an zwei Terminen statt und baut inhaltlich aufeinander auf.
Fragen, die in der Fortbildung bearbeitet werden:
- Wie werden junge Menschen mit Behinderung digital benachteiligt?
- Was bedeutet Teilhabe in, an und durch Medien?
- Welche Behinderungsbilder werden durch Medien geprägt?
- Wie können wir junge Menschen im Hinblick auf Repräsentanz stärken?
Das erwartet Sie:
- Theoretische Grundlagen zu Diskriminierung und digitaler Teilhabe
- Analyse von Sichtbarkeit und Stereotypisierung
- Praktische Impulse und Reflexion
Referierende: Katrin Schlör, Prof. Dr., Professorin für Informations- und Medienpädagogik an der Hochschule der Medien Stuttgart
Für wen? Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit, die mit inklusiven Gruppen arbeiten oder arbeiten möchten.
Termin: 03.03. und 10.03.26, 14.00 – 18.00 Uhr
Wo? Online über Zoom (der Link wird Ihnen kurz vor Veranstaltungsbeginn per Mail zugeschickt)
Kosten: 40 €
Teilnehmer*innen: Die Teilnehmendenzahl ist auf 25 Personen begrenzt.
Anmeldeschluss: 24.2.26
Juleica-Punkte: 8
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